In einem Mixed Methods-Ansatz werden qualitative und quantitative Forschungsmethoden kombiniert:

  1. Interdisziplinäre ExpertInnendiskussion zur Entwicklung des Konzepts „Informelle Nachbarschaftshilfe“
  2. ExpertInnendiskussion mit KoordinatorInnen der Seniorennetzwerke: zur Weiterarbeit am Konzept der informellen Hilfen und zur systematischen Gewinnung von Informationen zu institutionalisierten Hilfen
  3. Standardisierte repräsentative Befragung zur Untersuchung von Ausmaß, Formen und Bedingungen nachbarschaftlicher Hilfen sowie der Bereitschaft zu nachbarschaftlicher Unterstützung. Dazu wird in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth eine nach städtischen Umfragegebieten geschichtete Zufallsstichprobe im Umfang von 10.000 Adressen realisiert.
    Damit können Aussagen über die Formen nachbarschaftlicher Hilfen in den verschiedenen städtischen Gebieten Nürnbergs gemacht werden. Die Umfrage wird als schriftliche Befragung durchgeführt und anonymisiert ausgewertet.
  4. Interdisziplinäre ExpertInnendiskussion zu Fragen der Multiplikation und Nutzbarmachung der Ergebnisse

Das Projekt läuft vom 01. Dezember 2016 bis zum 30. November 2017, so dass gegen Ende des Jahres 2017 die Ergebnisse vorliegen werden.

Die Studie wird gefördert durch Stadt Nürnberg, Referat für Jugend, Familie und Soziales – Seniorenamt